Medien

ARD-Text vom 19.10.2003 [Seite 542]:
OLG Frankfurt/Main Az.: 3 WF 210/02: Kinder-Umgangsrecht ist durchsetzbar: Eine Mutter, die dem Vater trotz gerichtlicher Anordnung den Umgang mit dem gemeinsamen Kind verweigert, muß mit einem Zwangsgeld rechnen.[..] Die Regelung eines ordnungsgemäßen Umgangsrechts gehöre zu den Pflichten des Elternteils [..]. Maßstab seien dabei nicht seine Interessen, sondern allein das Wohl des Kindes. Das Gericht drohte einer Mutter, die mehrfach den Umgang vereitelt hatte, ein Zwangsgeld von 3.000 Euro an.
Focus:
vom 22.09.2003/Nr.39: "Ich sehe eine Gerechtigkeitslücke" - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) unterstützt die Familienrichter in ihrer Forderung, beim Unterhaltsrecht die Ansprüche der Ex-Frau einzuschränken. (Seite 45)
Laura:
vom 25.10.2003/Nr.45: "Zerstörte Familien, hilflose Kranke - Der Wahnsinn der Behörden" In Deutschland gibt es 2.197 Gesetze und 46.779 Vorschriften. Da kann man als Beamter schon mal den Überblick verlieren. Das Ergbnis: willkürliche Entscheidungen einzelner Sachbearbeiter - oft mit schlimmen Folgen... (Seite 65)
PAPS - Die Welt der Väter:
vom Oktober 2003: Getrennt gemeinsam - wie kooperative Elternschaft nach der Trennung gelingen kann: [...] Zwei Jahre lebten die Kinder beim Vater mit regelmäßigen Besuchen bei der Mutter, die folgenden beiden Jahre umgekehrt. [...] Den Beitrag des anderen für die Erziehung zu achten, ist die Grundlage der Elternschaft nach der Trennung. (von Ralf Ruhl, Seite 16 ff)
PSYCHOLOGIE HEUTE:
vom November 2003/Seite 88 über Jörg Blechs Buch "Die Krankheitserfinder": Neue Krankheit braucht das Land - [...] Blechs Liste der erfundenen oder zumindest aufgebauschten Krankheiten ist lang. Und auf ihr finden sich nicht nur Exoten wie die generalisierte Heiterkeitsstörung, sondern auch Klassiker wie die erhöhten Cholesterinwerte und Alltäglichkeiten wie das Reizdarmsyndrom

Im gleichen Heft auf Seite 24: "Der Berliner Psychiater Michael Linden hat kürzlich auf ein neues Störungbild aufmerksam gemacht, das bei immer mehr Menschen zu beobachten ist: die "posttraumatische Verbitterungsstörung".
WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung:
vom 10.10.2003 WWTO3: [...] und so spiegelte auch das Medienecho wider, wie die Sympathien verteilt waren: die "arme Großmutter" gegen das "böse Jugendamt". "Wir haben das ausgesessen," sagt Stadtsprecher T.S. heute, "und das war richtig so." [...] Der Fall macht deutlich, wie notwendig fachliche Standards im sozialen Dienst sind.